Für viele bedeutet Pfingsten vorrangig ein langes Wochenende und Kurzurlaub, aber da steckt noch mehr dahinter. Pfingsten gehört sogar - nach Ostern und Weihnachten - zu den wichtigsten Festen des christlichen Glaubens. Pfingsten wird genau 50 Tage nach Ostern gefeiert und beendet den Osterkreis der Kirche.

Ostern steht vor der Tür! Aber wieso eigentlich 2 Wochen Schulferien und lange Messen an mehreren Tagen hintereinander? 

Das liegt daran, dass Ostern das höchste und älteste Fest im Kirchenjahr ist. An Ostern wird die Auferstehung Jesu gefeiert und da das, die Auferstehung, ein großer Bestandteil des katholischen Glaubens ist, ist Ostern ein sehr wichtiges Fest. An Ostern passiert aber nicht nur das. Es gibt mehrere Tage in der Karwoche, an denen spezielle Sachen gefeiert werden. Hier nun einen kleinen Überblick. 

An Christi Himmelfahrt feiert man die Rückkehr Jesu zu seinem Vater im Himmel, zur Rechten Gottes. Genau 39 Tage nach seiner Auferstehung am Ostersonntag, soll Jesus seinen Jüngern das letzte Mal erschienen, sie gesegnet haben und dann vom Himmel emporgehoben worden sein (Lukasevangelium).

Rund jeder 10. in Deutschland will von Aschermittwoch an fasten. Doch weißt Du eigentlich, was es bedeutet zu fasten oder in welchem Zeitraum man überhaupt fastest? In diesem Text möchte ich Dir die Fastenzeit ein bisschen näherbringen. 

Die Fastenzeit beginnt unmittelbar nach Karneval mit dem Aschermittwoch und endet mit der Osternacht. Die Sonntage in der Fastenzeit gelten nicht als Fastentage und werden deshalb nicht mitgezählt - daher dauert die Fastenzeit 40 Tage. 

Vor allem leitet sich die Dauer der Fastenzeit von dem Bericht über eine vierzigtägige Gebets- und Fastenzeit her, die Jesus nach der Taufe im Jordan auf sich nahm. Aber es gibt auch noch andere Bibelstellen in denen das Fasten aufgeführt wird. Das Alte Testament zum Beispiel berichtet, dass Moses, als er vierzig Tage auf dem Berg Sinai war, nichts aß und trank oder dass Elias 40 Tage zum Berg Horeb wanderte, ohne etwas zu essen.