An Christi Himmelfahrt feiert man die Rückkehr Jesu zu seinem Vater im Himmel, zur Rechten Gottes. Genau 39 Tage nach seiner Auferstehung am Ostersonntag, soll Jesus seinen Jüngern das letzte Mal erschienen, sie gesegnet haben und dann vom Himmel emporgehoben worden sein (Lukasevangelium).

Das Ereignis an Christi Himmelfahrt zeigt, was schon an Ostern gefeiert wurde: Gott hat Jesus von den Toten auferstehen lassen und zu sich, seinem Vater, in den Himmel genommen. Daher auch der Ursprung des Vatertages an Christi Himmelfahrt, der verantwortlich dafür ist, dass sich ganze Männerrudel auf Trink- und/oder Fahrradtouren begeben, aber natürlich nicht der Grund dafür ist, dass ihr an diesem Tag nicht in die Schule oder zur Arbeit gehen müsst. Der Grund dafür ist natürlich das christliche Fest, Christi Himmelfahrt, an sich. 

Mit der Aufnahme Jesu durch Gott in den Himmel wird auch deutlich, dass Gott Platz für uns hat, uns aufnimmt und eine „Wohnung“ für uns alle bereithält.

 Auch Jesus erwähnte dies, aufgezeichnet im Johannesevangelium, : „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?“ 

-Redaktionsteam
Friederike Feithen